Der Digital-Campus-Index misst die digitale Reife von Hochschulen und zeichnet diejenigen aus, die in den Bereichen Digitalisierung und digitale Services herausragende Leistungen zeigen. Von Oktober bis Dezember 2024 wurden dazu Studierende in ganz Deutschland in den Campus-Apps der UniNow GmbH hinsichtlich des Digitalisierungsgrads ihrer Hochschulen befragt. Insgesamt haben mehr als 16.000 Studierende von 214 Hochschulen ihre Stimme abgegeben. Hochschulen mit mindestens 50 qualifizierten Antworten wurden in die finale Auswertung für den Digital Campus Index aufgenommen.
Gebildet wurde der Index aus den folgenden vier Dimensionen, die jeweils gleich gewichtet wurden: Grundeinstellung – Wie stehen Studierende zur Digitalisierung?, Kompetenz – Wie sicher fühlen sich Studierende im Umgang mit digitalen Tools?, Nutzung – Wie intensiv werden digitale Hochschulangebote genutzt? und Zugang – Wie einfach sind digitale Services verfügbar und zugänglich? Am Ende erhielt jede Hochschule einen Gesamtwert auf einer 0-100-Skala, um eine transparente Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die Hochschulen mit den drei besten Gesamtwerten wurden anschließend auf der Digital Campus Tagung in Magdeburg mit den Digital Campus Index Awards ausgezeichnet. Mit einem Gesamtwert von 67 erhielt die Hochschule Offenburg die Auszeichnung für Platz zwei im Index.
„Der zweite Platz ist ein Beleg dafür, dass wir auf einem guten Weg sind, und eine schöne Belohnung für die von den beteiligten Hochschulmitarbeitenden bereits geleistete Arbeit. Vor allem aber ist das positive Votum der Studierenden ein Ansporn für uns alle, die Digitalisierung fortzuführen, auch wenn wir eine Präsenzhochschule bleiben“, freute sich der für Digitalisierung verantwortliche Prorektor Prof. Dr. Jan Münchenberg über die Auszeichnung. So stellt die Hochschule Offenburg den Studierenden heute bereits eine Vielzahl an digitalen Services zur Verfügung, die das Studium erleichtern und bereichern.
Ein wesentlicher Baustein ist das neue Intranet, das Informationen und Organisatorisches prozessorientiert bündelt und in dem Studierende alles finden, was sie für ihr Studium benötigen. Zudem ermöglicht das Projekt "KI für alle" allen Studierenden einen datenschutzkonformen und kostenlosen Zugang zu verschiedenen Large Language Models (LLMs). So können alle – unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund oder ihrem Wissensstand – vom Fortschritt im Bereich der Künstlichen Intelligenz profitieren und diese erfolgreich in Projekt- und Abschlussarbeiten einsetzen. Darüber hinaus haben die Studierenden über den Landesdienst bwLehrpool von jedem Pool-PC der Hochschule aus Zugriff auf alle in der Lehre eingesetzten virtuellen Lehrumgebungen und können diese ebenfalls rund um die Uhr von zu Hause nutzen. Diese Lösung erleichtert auch die Suche nach freien Lernplätzen und die Organisation von Lerngruppen auf dem Campus. Die digitale Sicherheit spielt ebenfalls eine große Rolle: Die schnelle und erfolgreiche Einführung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zur Absicherung des Hochschulbetriebs wurde von den Studierenden als Mehrwert und unkompliziert in der Umsetzung empfunden. Überhaupt legt die Hochschule Offenburg bei der Einführung digitaler Lösungen stets Wert darauf, dass diese von allen Endgeräten, von überall her, sicher, intuitiv und einfach nutzbar sind.